Prämenstruelles Syndrom – PMS

Als prämenstruelles Syndrom werden die Beschwerden in dem Zeitraum des Zyklus der Frau bezeichnet, die vier bis vierzehn Tage vor der Menstruationsblutung der Frau auftreten. PMS, die Abkürzung für prämenstruelles Syndrom, tritt in jedem Monatszyklus auf. Nach der Menopause, der letzten Menstruation, die eine Frau erlebt, verschwindet das prämenstruelle Syndrom wieder. Unter dem prämenstruellen Syndrom leiden fast die Hälfte aller Frauen, die sich im gebährfähigen Alter befinden. Über das prämenstruelle Syndrom klagen vor allem häufiger Frauen über dem dreißigsten Lebensjahr. Die Stärke der auftretenden Beschwerden beim prämenstruellen Syndrom variiert stark.

Ein ausführliches Buch zu diesem Thema kann auf dem Shop von sympto.org gekauft werden.

Welche Symptome weist ein prämenstruelles Syndrom auf?

Ein Viertel der Frauen, die unter dem prämenstruellen Syndrom leiden, klagen über starkes Unwohlsein. Eine kleine Prozentzahl von Frauen gibt sogar an, von sehr ausgeprägten und starken Symptomen betroffen zu sein. Das prämenstruelle Syndrom äußert sich sowohl durch körperliche als auch psychische Beschwerden.

Häufige körperliche Symptome sind unter anderem:

  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Krämpfe im Unterbauch
  • Hautveränderungen
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfung
  • erhöhte Sensibilität auf Reize (Licht, Berührungen, Lärm, Geruch, Zeit- und Arbeitsdruck)

Zu den psychischen Symptomen zählen:

  • Stimmungsschwankungen
  • Antriebslosigkeit
  • Depressionen
  • Reizbarkeit und Agressivität
  • vermindertes Selbstwertgefühl

Die Ursachen des prämenstruellen Syndroms

Die konkreten Ursachen für das prämenstruelle Syndrom konnten bislang wissenschaftlich noch nicht genau erforscht werden. Dennoch geht die Wissenschaft davon aus, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem prämentruellen Syndrom und der zweiten Zyklushälfte nach dem Eisprung und der Regelblutung besteht. Diese Annahme beruht auf der Tatsache, dass ein prämenstruelles Syndrom ausbleibt, wenn die Menstruationsblutung durch Operationen oder Medikamente verhindert wird. Zudem konnte beobachtet werden, dass in diesen Fällen die Symptome des prämenstruellen Syndroms ausbleiben. Die geschilderten Symptome entstehen in der zweiten Zyklushälfte, da in diesem Zeitraum das Gelbkörperhormon (Gestagen) Progesteron produziert wird. Zeitgleich fällt die Östrogenausschüttung ab, dadurch steigt die Neigung zum PMS stark an. Des Weiteren wird in der zweiten Zyklushäfte mehr Wasser im Gewebe eingelagert. Dieser Prozess verursacht möglicherweise Schwellungen an Brüsten, Händen und Füßen, was mit Schmerzen in Verbindung stehen kann.

Diese und andere Ursachen, insbesondere die “Oestrogendominanz” (Dr. John Lee) in unserer Gesellschaft werden im Buch “Wenn Körper und Gefühle Achterbah spielen” (von Elisabeth Buchner) besprochen und mit Massnahmen unterstützt. Vgl. sympto Shop von sympto.org.

Außerdem können individuelle Faktoren ebenfalls ein prämenstruelles Syndrom hervorrufen.

Zu den individuellen Faktoren gehören:

  • Störungen der Schilddrüse
  • Pilzinfektionen
  • Umweltgifte
  • Nikotin- und Koffeingenuss
  • nicht ausreichende Bewegung
  • Schlafstörungen oder andere psychische Belastungen

Kann ein prämenstruelles Syndrom vermieden werden?

Die betroffenen Frauen versuchen oft eigene Strategien zu entwickeln, um die Symptome zu lindern. Es gibt allerdings keine Pauschallösung, um jeder zu helfen. Aber jeder Lösungsansatz beginnt mit dem Erlernen der symptothetrmale Methode, wodurch sich die Frau besser kennenlernt. Im Laufe der Zeit und mit wachsender Erfahrung erforschen diese Frauen jedoch, wodurch sie ihre Beschwerden schmälern können. Allgemein gültige Ratschläge für den betreffenden Zeitraum sind der Verzicht auf das Rauchen und den Konsum von Alkohol. Ausreichend Schlaf, Entspannungsverfahren und Meditation sowie ausreichende Bewegung bzw. Sport sollen ebenfalls die Beschwerden mildern.

Einige Frauen versuchen den Symptomen mit einer Ernährungsumstellung oder Medikamenten vorzubeugen. In diesem Zeitraum halten manche eine kohlenhydratreiche und salzarme Ernährung für ratsam.

Tipp:

Die meisten Ratschläge, die man in Foren liest, sind zwar nicht unbedingt wissenschaftlich belegt, einer Vielzahl der Frauen war es jedoch scheinbar möglich, die Symptome des prämenstruellen Syndroms zu lindern. Halten Sie im Zweifel unbedingt Rücksprache mit Ihrer/m Gynäkologin/en.

Und vor allem, was die Gynäkologin in der Regel nicht weiss: Fangen Sie mit der Zyklusboabachtung auf sympto.org an, um herauszufinden, ob Sie nicht etwa eine Progesteronschwäche haben. Diese kann durch das natürliche Progesteron gelindert werden, wodurch auch die Hochlage meistens länger anhält. Mehr dazu im Den Geheimcode des Körpers kennen.

{ 0 Kommentare... lies unten weiter oder schreibe ein Kommentar }

Hinterlasse einen Kommentar

*