Menstruation

Die Menstruation beschreibt die monatlich wiederkehrende Blutung aus der Gebärmutter. Damit ist die Menstruation Teil des Zyklus der Frau.

Der Begriff der Menstruation leitet sich aus dem lateinischen von menstruus (=monatlich) ab. Die sprachliche Benennung des Begriffs lässt sich dahingehend erklären, dass die Regelblutung circa alle vier Wochen auftritt, was zeitnah an die Länge eines Monats herankommt. Daher spricht man auch außerhalb der Fachterminologie von der “Monatsblutung”. Weitere Begriffe für die Menstruation sind – mehr oder weniger familiär: “Regel”, “Menses”, “Periode” oder “die Tage”.

Die Dauer einer Regelblutung beträgt durchschnittlich zwischen fünf und sieben Tagen, wobei es diesbezüglich starke Schwankungen gibt. Normalerweise verliert eine Frau während der Menstruation zwischen 30-60 Milliliter Blut, wobei Werte in einem Bereich von zwanzig Millilitern mehr oder weniger noch als normal betrachtet werden.
Die erste Menstruation, die eine Frau erlebt, nennt man Menarche. Diese bekommen Mädchen in der Pubertät meistens zwischen ihrem 11. und 14. Lebensjahr. Zur regelmäßigen Monatsblutung kommt es erst eineinhalb bis zwei Jahre später.

Den Zeitpunkt der letzten Menstruation nennt man Menopause, welche bei den meisten Frauen zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr eintritt. Zwischen der Menarche und der Menopause kommt es manchmal zu ungeliebten Menstruationsbeschwerden.

“Östrogen mit Ton”: Das letzte Viertel (ab Minute: 02:45) des Videos geht speziell auf die Menstruation ein – als Abschnitt im Zyklusprozess hilft jedoch auch der vorlaufende Teil – die starke Fokussierung auf die Beteiligung der Hormone ist dabei kein Zufall.

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In Den Geheimcode des Körpers kennen werden diese Zusammenhänge eingehend beschrieben und diskutiert, um das Verständnis des Fruchtbarkeitsfensters und die Dauer der fruchtbaren Tage zu verbessern.

Die Menstruationsbeschwerden

Die häufigsten Menstruationsbeschwerden sind das prämenstruelle Syndrom und die Regelschmerzen (Dysmenorrhoe). Man unterscheidet zwischen den primären und den sekundären Regelschmerzen.
Die primären Regelschmerzen werden durch eine Muskelkontraktion der Gebärmutter während der Menstruation ausgelöst. Die Abstoßung der Gebärmutterschleimhau wird durch den körpereigenen Schmerzbotenstoff Prostaglandin ausgelöst. Durch die Kontraktion besteht in der Gebärmutter eine Unterversorgung an Blut, was zu Schmerzen führt.

  • Die primären Regelschmerzen werden durch die Menstruation allein ausgelöst. Vor allem schlanke und junge Frauen haben besonders starke Beschwerden. Sie reichen von Magenkrämpfen und Übelkeit bis zu Erbrechen und Durchfall.
  • Sekundären Regelschmerzen während der Menstruation liegt meist eine organische Erkrankung zugrunde. Diese kann durch mechanische Verhütungsmittel oder gynäkologische Erkrankungen, wie Zysten oder gutartige Muskeltumore in der Gebärmutter, ausgelöst werden. Die sekundären Regelbeschwerden können auch psychosomatische Ursachen haben.

Die Monatsblutung dient zur Erneuerung der Gebärmutterschleimhaut, wenn es zu keinem Einnisten einer befruchteten Eizelle kam. Dieser periodisch wiederkehrende Vorgang garantiert, dass sich in jedem Zyklus eine erneuerte Gebärmutterschleimhaut zur Verfügung steht, um optimale Voraussetzungen für das Einnisten einer Eizelle zu schaffen. Die mit der Menstruation einhergehenden Beschwerden sind ein Zeichen dafür, dass der Körper die Gebärmutterschleimhaut erneuert.

Der Umgang mit den Regelschmerzen wird in Den Geheimcode des Körpers kennen ausführlich diskutiert. Solange alle die dort angsprochnen Massnahmen nicht ausgeschöpft worden sind, ist es nicht sinnvoll, dass das Mädchen oder die Frau schon die Pille als Schmerzverminderer nimmt. In Wirklichkeit ist es aber so, dass die Regelschmerzen ein Hauptverkaufsargument der Pillenindustrie sind. Statt das Problem zu lösen, wird es durch künstliche Hormone zugedeckt.

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