Paris verbietet die Verhütungspille Diane 35

Le Matin, 31.1.2012: Leserschaft rund 1 Million, Westschweiz, aus dem Französischen

Swissmedic – die Schweizer Aufsichtsbehörde – hingegen sieht darin

keinen Grund, diese Pille aus dem Markt zu ziehen.

Hier ein Auszug über die Stiftung SymptoTherm, 1132 Lully Schweiz:

(…) Was schockiert, ist die Tatsache, dass die Ärzte nicht einmal die
Alternativen zur Pille kennen, meint Harri Wettstein, Sekretär der
Symptotherm Stiftung. Indem die Ärzte nicht darüber mit ihren
Patientinnen sprechen, vergehen sie sich gegen den Grundsatz einer jeder
Behandlung: die wohlinformierte Patienteneinwilligung. Harri Wettstein
vertritt eine natürliche Methode ohne Risiken: die symptothermale
Methode…., die, so präzisiert er, überhaupt nichts mit der alten
Ogino-Methode zu tun hat. Die Stiftung besitzt auch ihre Applikationen
auf den Smartphones, sympto, welche die Frauen bei ihren Beobachtungen
anleitet…“

Mehr zu Sexualaufklärung

Zeitungsartikel über Harri Wettsteins Forschungsarbeit, Lausanne Cité, 8. Sept. 2011

Von Charaf Abdessemed, 8. September 2011, in: Lausanne Cité

Harri Wettstein: “Eine Pornoprävention ist dringend notwendig”.

Harri Wettstein forscht zur PornographiePORNOGRAPHIE • Der Philosoph und habilitierte Psychologe Harri Wettstein deckt ins seiner Forschungsarbeit 

« Lutsch mich mal »

Pornographie – Jugendwirklichkeit und sprachlose Sexualpädagogik

die krassen Mängel der Pronoaufklärung an den westschweizer Schulen auf.

Pornoforschung | Was ist Sexsucht? | Pornosucht | Sexualaufklärung

Lausanne Cités: Weshalb interessieren Sie sich für die Pornoprävention bei Jugendlichen?

Harri Wettstein: Als Psychologe und Philosoph habe ich das Thema Sexualität und Fruchtbarkeit schon über Jahre vertieft. Und soblad man sich so richtig eingearbeitet hat, fällt man immer wieder auf die Pornographie, die allgegenwärtig geworden ist. Wir können nicht mehr über Sexualität reden und eine Sexualität haben, ohne auf den Porno zu stoßen.

Lausanne Cités: Im Rahmen Ihrer Forschungsarbeit an der Pädagogischen Fachhochschule in Lausanne kommen Sie ja wahrlich zu erstaunlichen Schlussfogerungen.

Harri Wettstein: Meine Eingangsfrage war: Was gibt es an didaktischem Material bei unseren Gesundheitsspezialisten, den Sozialarbeitern und den Sexualaufklärungsstellen? Womit treten diese Leute diesebezüglich vor der Jugend auf?

Lausanne Cités: Und ja, was gibt es da so?

Harri Wettstein: Nichts Erwähnenswertes. Der Kanton Waadt (französische Westschweiz) hat in Sachen Sexualaufklärung ohnehin den falschen Weg eingeschlagen. Zum einen wird das Thema der Poronographie nicht dirket behandelt, zum andern hat Profamilia, die immer noch  das Monopol zu diesen Fragen innehält, infolge eines für sie sehr negativ ausgefallenen Audits nun angekündigt, sie werde diese Problematik in die Schulen abgegeben und dort auslagern…

Lausanne Cités: Und was geschieht in den Schulen?

Harri Wettstein: Vorläufig noch gar nichts, ausser dass sich die Schüler bereit erklären müssen, dass sie in der Schule nicht auf den Pornoportalen rumsurfen oder obszöne Bilder und Botschaften verschicken. Man glaubt naiv, man könne dieses Problem mit Sanktionen erledigen, wo es doch in Wirklichkeit darum geht, dass die Jugendlichen dieses Phänomen in den Griff bekommen sollen und nicht wie jetzt, wo viele Jungs in den unkontrollierbaren Pronokonsum abdriften.

Lausanne Cités: Sind die Behörden offen für neue Wege und Methoden?

Harri Wettstein: Ich habe sämtliche Behörden angeschrieben. Die wollten mich aber erst gar nicht empfangen. Denn sie wittern, dass ihr Wahrheitsmonopol in Frage gestellt wird – und es lautet: die Sexualität reduziert sich auf Verhütungspillen und Präser! Obwohl jedermann weiss, dass mit den Smartphones die Zugangsschwelle zum Gratisporno so niedrig geworden ist wie noch nie.

Lausanne Cités: Wohin führt das, wenn weiterhin wie bisher “aufgeklärt” wird?

Harri Wettstein: Im Verlaufe meiner Umfrage bin ich zum erschreckenden Ergebnis gekommen, dass das Alpha und Omega der heutigen Sexualität lautet: von anal bis oral. Wegen des gewaltigen Pronoeinflusses ist ein Jugendlicher heute niemand mehr, wenn er nicht weiss, wie es es oral und anal genau funktioniert.

Lausanne Cités: Aber was soll da so alarmierend sein?

Harri Wettstein: Es ist auf jeden Fall alarmierdend, weil diese Sexvorstellungen die Mann-Frau-Beziehung nicht verbessert und dass die Pronographie diese Beziehung grundlegend verändern wird und schon bedenklich verändert hat. Heute steht die Männlichkeit in einer großen Krise, die Jungs sind desorientiert in Sachen Sex und die Pornovorbilder führen sie in eine längst für vergangen gehaltene, archaische Brutalo-Männlichkeit zurück. Wenn ich dem Mädechen befehle “lutsch mir mal einen”, dann hat sie das zu respektieren, egal ob sie mich nun besonders mag oder nicht. Auf der Mädchenseite entsteht Panik, weil die Mädels befürchten, den Pornonormen der Cyberkreaturen mit all ihren sogeannten Schönheitsoperationen nicht mithalten zu können!

Buch zur SexualaufklärungLausanne Cités: Was schalgen sie vor?

Harri Wettstein: Man muss zum Beispiel im Biolgieunterricht überprüfen, ob der Frauenzyklus richtig unterrichtet wird. Nicht so wie das der Linder-Biologie vorschlägt. Dann sind in meinen Augen Sexualität und Fruchtbarkeit zwei untrennbare Seiten. Darüber hinaus sollten die Jugendlichen mehr über sich und ihren Köper lernen, was zu einer besseren Selbstwerteinschätzung führt. Die Mädchen könnten sich dann endlich wohlinformiert entscheiden, wie sie ihr Liebesleben gestalten sollten, und sich dadurch vom Druck von Pille und Pornomüll befreien. In Deutschland gibt es seit kurzem ein hervorragendes didaktisches Werk für Pädagogen, Lehrer und Sozialarbeiter: “Let’s talk about Porno”. Wir sollten uns davon beeinflussen lassen, es geht um die Entfaltungskraft unserer Kinder.

Schleppende Aufklärung über die Pille

Die Pille ist allgegenwärtig, gesellschaftlich akzeptiert und wird schon flächendeckend Mädchen in jungen Jahren verschrieben. Die Pharmaindustrie versucht mit aufwendigen Marketingkonzepten diesen Zustand zu bewahren und ihn weiter auszubauen. Der Medikamentenstatus soll möglichst verschleiert werden – der “Lifestyle” wird betont, als gäbe es keine Nebenwirkung und die Einnahme sei ohne Risiken und Nebenwirkung. Dass dieses Bild falsch ist, ist zwar belegt – jedoch scheint sich dieses Wissen nur schwer verbreiten zu wollen. Versuche der Sexualaufklärung dahingehende gibt es jedoch:

Die Pille und ich (arte | WDR 2012) Vom Verhütungsmittel zur Lifestyle-Droge

Das Video kann hier direkt eingesehen und studiert werden. Ein äusserst wichtiges Dokument. Die Untertitel sprechen für sich Hormoncocktail Antibaby-Pille; Aufklärung über die Verhütung mit Pille; Pille zur Schönheitskorrektur, Moderne Pille als Lifestyle Produkt; Thrombosegefahr durch Hormone; Weg in die Pillengesellschaft?


Kommentar von Harri Wettstein zu dieser Arte-Sendung:  “Die Pharma will unbedingt verhindern, dass schlechte Werbung über sie gemacht wird und die Wahrheit endlich mal ans Licht kommt! bin total schockiert, dass die Pharma dermassen mit Lifestyleköderung  Milliarden-Marketing betreibt, wie ich das nicht für möglich gehalten hätte. Nur leider wird auch darin nie erwähnt, dass es für die Verhütung eine sichere natürliche Alternative gibt, nämlich die symptothermale Methode, sympto.ch für alle Smartphone-Benützerinnen. Nichts wird über die Unfruchtbarkeit gesagt, die u. a. durch lange Pillenjahre entsteht und dass wir deswegen in unserer Gesellschaft ein massives Fruchtbarkeitsproblem haben. Es bleibt der schale Eindruck, dass die Pille eine notwendiges Übel ist, dem die Frau schutzlos ausgeliefert ist. In diesem Sinne wird diese Sendung nur als eine Art Spielverderber von den Teenies wahrgenommen, die ohnehin nur eine “schönere” Haut, einen “grösseren Busen” und keine Regelschmerzen bzw. überhaupt keine Regeln mehr wollen. Auf Spielverderber hört man leider nicht. Wirklich schade, dass diese – zu lange – Sendung auf halber Strecke stehen geblieben ist. Halbwahrheiten sind manchmal schlimmer als krasse Lügen. Leider.”

Weitere Videos zum Thema Sexualaufklärung haben wir aber hier: https://harri-wettstein.de/pornoparodie/

Pornosucht, Peniswettbewerbe, multiple Orgasmen…

Pornosucht, Peniswettbewerbe, multiple Orgasmen und „Gangbang-Partys“…  in puncto Sexualität stehen die jungen Männer von heute unter einem enormen Erfolgsdruck: Wer ist besser im Bett? Wer kann am längsten? Wer hatte schon die meisten Sexualpartner? Schon vor dem „ersten Mal“ verbringen die Jugendlichen oft Stunden vor kostenlosen Pornoseiten, die ungefiltert und allgemein im Internet zugänglich sind. Doch gehört dies alles wirklich zum Erwachsenwerden dazu?
Nein! Sagt der Schweizer Philosoph Harri Wettstein und zeigt mit seinem neuen, romanhaft angelegten Sexualratgeber

Den Geheimcode des Körpers kennen

Grundlagen der Sexualökologie. Für junge Frauen und Männer

 ISBN 978-3-8280-2997-2

wie wichtig eine ehrliche und wahrhaftige Sexualaufklärung für die Jugend ist. Er propagiert einen neuartigen Umgang mit der Sexualität sowie natürliche Verhütungsmethoden jenseits der Pille. Dabei geht es vor allem darum, Lösungen zu finden, die im Einklang mit Körper und Natur stehen. Wettstein stellt in seinem Werk allgemein verkündete Normen in Frage und bietet neue Lösungen für eine sichere, ökologische Verhütung.

Der in Zürich geborene Autor lebt seit 1977 in der Westschweiz (Romandie). Er ist Vater zweier erwachsener Kinder, Philosoph, Projektleiter und habilitierter Psychologe. Durch seine Partnerin Christine Bourgeois, die lange Zeit in der Forschungsgruppe zur symptothermalen Methode tätig war und seit mehr als 20 Jahren als zertifizierte Zyklusberaterin nach INER (Institut für natürliche Empfängnisverhütung Dr. Rötzer, Österreich) fungiert, kam er erstmals mit der symptothermalen Methode in Kontakt.

Wettstein engagiert sich seit 1999 für die symptothermale Methode (ökologische Empfängnisregelung oder NFP), zudem ist er Autor didaktischer Schriften wie „SymptoTherm Basic: Wenn Sex und Fruchtbarkeit Freundschaft schließen“, auf sympto.ch vertrieben. Diese Webseite bietet Forum für alle interessierten Frauen und auch Männer, die sich mit der natürlichen Verhütung auseinandersetzen und sie als eine echte, vernünftige und ökologische Alternative zum Hormon-Mainstream anerkennen. Nützliche Tipps, aber auch didaktisch ausgereifte Smartphone-Apps leiten hier den Weg zu einem gründlichen Verständnis des weiblichen Zyklus.

Gern senden wir Ihnen ein kostenloses Rezensionsexemplar der Neuerscheinung zu, vermitteln für ein Interview den Kontakt zum Autor und stellen Ihnen das Cover sowie Verlosungsexemplare zur Verfügung..

Verlagsmeldung – Frieling-Verlag Berlin – Mai 2012

Neuerscheinung:

Den Geheimcode des Körpers kennen – Grundlagen der Sexualökologie für junge Frauen und Männer
Berlin, 15. Februar 2012. Unter dem Titel „Den Geheimcode des Körpers kennen“ hat der Schweizer Autor Harri Wettstein ein Buch im Frieling-Verlag Berlin veröffentlicht. In dem Werk spricht er sich gegen die Verwendung der Pille aus. Wettstein propagiert die symptothermale Methode als eine alternative Art der Empfängnisverhütung, mit der komplett auf Chemie verzichtet wird. Der romanhaft angelegte Ratgeber lädt vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ein, sich bewusst und nachhaltig auf Körper und Seele einzulassen, um so auf „natürliche Weise“ zu verhüten.

Wer den „Geheimcode des Körpers“ knackt, kann sein Dasein aus eigener Kraft mit Sinn und Glück füllen und im Einklang mit der Natur leben. Das wollen Sandra und Timmy, die beiden jungen Helden des Werks, zwei Menschen zwischen Pubertät und Erwachsenwerden. Sie möchten mehr wissen, stoßen jedoch in
Familie, Schule und Medien auf scharfe Grenzen. Dann aber entdecken sie ein Buch, das sie konsequenter und wahrhaftiger über ihr Sexualleben aufklärt, als das jahrelanger Schulunterricht je geschafft hat. Harri Wettstein stellt allgemein verkündete Normen in Frage, bietet neue Lösungen für eine sichere, ökologische Verhütung und setzt alles daran, junge Menschen in ihrem Wissen und Selbstvertrauen zu stärken. In der Verbreitung der Sexualökologie sieht Wettstein eine zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft. Der in Zürich geborene Autor lebt seit 1977 in der Westschweiz (Romandie). Er ist Vater zweier erwachsener Kinder, Philosoph und Schriftsteller. Seit 1999 engagiert er sich für die symptothermale Methode (ökologische Empfängnisregelung oder NFP). Harri Wettstein ist Autor didaktischer Schriften wie „SymptoTherm Basic: Wenn Sex und Fruchtbarkeit Freundschaft schließen“, auf sympto.ch vertrieben, der führenden Homepage für die Zyklusbeobachtung und -auswertung.

Harri Wettstein: Den Geheimcode des Körpers kennen – Grundlagen der Sexualökologie
ISBN 978-3-8280-2997-2
Rezensionsexemplare können beim Verlag angefordert werden.
Pressekontakt:
Frieling-Verlag Berlin | Annika Röpke
Rheinstr. 46 | 12161 Berlin | Tel.: 0 30/766 99 90 | Fax: 0 30/7 74 41 03 E-Mail: a.roepke@frieling.de |
www.frieling.de

Website zum Buch

“Den Geheimcode des Körpers kennen” ist der Titel des neu erschienen Buches von Prof. Dr. Harri Wettstein.

Auf seiner Website zum Buch finden Sie Beiträge zum Thema:

zum Buch “Den Geheimcode des Körpers kennen”:

und zum Autor:

Hier finden Sie Kontakt zum Autor Harri Wettstein.