Michal Douglas und sein Speiseröhrenkrebs, den er auf Oralsex zurückführt

Während die Deutsche Presse damit beschäftigt ist, die Uebernahme des amerikanischen Verhütungsmittelhersteller conceptus durch Bayer zu kommentieren, ereifert sich die Westschweizer Presse über das jüngste Statement von Michael Douglas, dem weltberühmten, nun schon siebzigjährigen Filmschauspieler.

Nach dem Ausheilen seines Halsröhrenkrebses, teilt Douglas der Presse mit, dass regelmässiger Oralsex zu Krebs führen könne. Was ist daran wahr? In der Tat befinden sich in der Vagina und auf der Peniseichel die verschiedensten Papillomaviren, deren krebserzeugende Wirkung ja längst bekannt sind. Eine Verbindung ist also nicht ausgeschlossen, was natürlich ein Schlag ist gegen den zurzeit wegen dem massiven Pornokonsum gross Mode gewordenen Oralsex. Es wäre interessant, ehemalige Pornodarstellerinnen, die ja zig Stunden ihres Lebenbs damit verbracht haben, an Penissen herumzulutschen, einer wissenschaftlichen Studie teilnehmen zu lassen, um herauszufinden, was daran wahr ist. Gesund war Oralsex und auch der Analsex nie, und erst noch ein Risiko für Geschlechtskrankeiten.

PS: Bayer habe conceptus übernommen, um die Verhütungspalette mit einem “hormonfreien Verhüttungsmittel” zu vervollständigen. Das lässt aufhorchen. conceptus entwickelt eine Substanz, mit denen die Frauenärtze direkt die Eileiter irreversibel verstopfen können. Bayer nennt das “Verhütung”, was in Tat und Wahrheit eine  Sterilisationsvariante ist.

Das große Porno-Experiment

Das große Porno-Experiment, so der Titel des Beitrages von Gary Wilson von TEDx Glasgow, behandelt eine Analyse zum Konsum von pornografischem Material im Internet.

Der fundierte und anschauliche Vortrag des Sexual- und Pornoforschers hat bereits über eine Millionen Klicks. (Zur Pornoforschung)

Das große Porno-Experiment sehen Sie hier!

Die Auswirkungen von Internet-Pornografie sind allerdings noch so wenig erforscht, dass sich wissenschaftlich noch keine sehr verlässlichen Aussagen darüber treffen lassen. Wissenschaftstheoretisch problematisch ist , dass nahezu keine Kontrollgruppe existiert. “Es gibt keine männlichen Jugendlichen, die noch keine Pornos konsumiert haben”. Allerdings lassen sich erhebliche Unterschiede feststellen bzgl. der Regelmäßigkeit, der Tiefe und der subjektiven Abhängigkeit gegenüber pornografischen Inhalten. Gelegentlicher Pornokonsum kann sich über die Zeit zu einer Pornosucht ausbilden. Aufmerksamkeitsstörungen, Depressionen, Unbehagen in sozialen Gruppen und Leistungsängste können einerseits Symptome sein ebenso wie Sucht begünstigende  Faktoren.

Unterschiede von Selbstbefriedigung zu Pornos

  • Maßgeblich für den Erfolg von Internet-Pornografie.
  • Selbstbefriedigung (auch zu Pornos) ist nicht gleich Sex!
  • Es werden viele Bilder unterschiedlicher attraktiver Sexualpartner in kurzer Zeit vorgeführt und dem Gehirn präsentiert: Dies wird als sehr positiv und aufregend empfunden (Coolidge-Effekt).
  • Errektile Dysfunktion (Starke Begünstigung vermutet, vorübergehend).
  • Auch wegen der Abstumpfung: Es wird mehr konsumiert, andere Inhalte werden konsumiert und ausprobiert werde Selbstbefriedigungstechniken.

zu partnerschaftlichem Geschlechtsverkehr

  • Emotionales und sinnliches Erlebnis!
  • Berühren und berührt werden.
  • Riechen und Duften (Pheromone).
  • Echte Interaktion mit anderer Person.
  • Vertrauen, Partnerschaft.
  • Sex ist gesund.

Wir wünschen gute Unterhaltung und eine professionelle Sexualaufklärung!