Kondompflicht für Porno-Industrie

Vor ein paar Tagen ist in Los Angeles ein Gesetz durchgebracht worden, welches Pornoakteure zwingt, beim Filmen immer ein Kondom anzuhaben. Die Initiative kam von der dortigen anti AIDS-Liga, aus der Gesundheitsecke also. Ein solches Gesetz weltweit würde ein harter Schlag gegen die Pornoindustrie insgesamt sein.

Kondompflicht für Porno-Industrie

Das neue Gesetz verpflichtet Porno-Darsteller, Kondome zu tragen und etabliert im Verlauf ein System, welches in gewisser Weise der “Los Angeles County – Lebensmittel-Kontrolleurbehörde” ähneln soll.
Porno-Produzenten sind dazu angehalten, eine Gesundheits-Zulassung beim County zu beantragen, die mit Inspektionen am Porno-Set verbunden sind, welche sicherstellen sollen, dass Kondome verwendet werden. Die Inspektoren können die Produktion abbrechen, wenn die Einhaltung der Regeln missachtet wird.
Das County ließ mitteilen, das Gesetz sei von AIDS-Aktivisten angestossen worden, die einen Krankheits-Ausbruch konsternierten und erzwingt die Gründung einer komplett neuen Bürokratie rund um einen Kotroll-Katalog, Trainings-Programme zu Körperflüssigkeiten (…) Das Gesetz wurde mit knapp 56 %-er Mehrheit verabschiedet

Mehr zum Thema:

Pornoforschung | Sexualaufklärung | Pornosucht | Pornoparodie

 
Quelle: aidshealth.org/archives/15130

Schleppende Aufklärung über die Pille

Die Pille ist allgegenwärtig, gesellschaftlich akzeptiert und wird schon flächendeckend Mädchen in jungen Jahren verschrieben. Die Pharmaindustrie versucht mit aufwendigen Marketingkonzepten diesen Zustand zu bewahren und ihn weiter auszubauen. Der Medikamentenstatus soll möglichst verschleiert werden – der “Lifestyle” wird betont, als gäbe es keine Nebenwirkung und die Einnahme sei ohne Risiken und Nebenwirkung. Dass dieses Bild falsch ist, ist zwar belegt – jedoch scheint sich dieses Wissen nur schwer verbreiten zu wollen. Versuche der Sexualaufklärung dahingehende gibt es jedoch:

Die Pille und ich (arte | WDR 2012) Vom Verhütungsmittel zur Lifestyle-Droge

Das Video kann hier direkt eingesehen und studiert werden. Ein äusserst wichtiges Dokument. Die Untertitel sprechen für sich Hormoncocktail Antibaby-Pille; Aufklärung über die Verhütung mit Pille; Pille zur Schönheitskorrektur, Moderne Pille als Lifestyle Produkt; Thrombosegefahr durch Hormone; Weg in die Pillengesellschaft?


Kommentar von Harri Wettstein zu dieser Arte-Sendung:  “Die Pharma will unbedingt verhindern, dass schlechte Werbung über sie gemacht wird und die Wahrheit endlich mal ans Licht kommt! bin total schockiert, dass die Pharma dermassen mit Lifestyleköderung  Milliarden-Marketing betreibt, wie ich das nicht für möglich gehalten hätte. Nur leider wird auch darin nie erwähnt, dass es für die Verhütung eine sichere natürliche Alternative gibt, nämlich die symptothermale Methode, sympto.ch für alle Smartphone-Benützerinnen. Nichts wird über die Unfruchtbarkeit gesagt, die u. a. durch lange Pillenjahre entsteht und dass wir deswegen in unserer Gesellschaft ein massives Fruchtbarkeitsproblem haben. Es bleibt der schale Eindruck, dass die Pille eine notwendiges Übel ist, dem die Frau schutzlos ausgeliefert ist. In diesem Sinne wird diese Sendung nur als eine Art Spielverderber von den Teenies wahrgenommen, die ohnehin nur eine “schönere” Haut, einen “grösseren Busen” und keine Regelschmerzen bzw. überhaupt keine Regeln mehr wollen. Auf Spielverderber hört man leider nicht. Wirklich schade, dass diese – zu lange – Sendung auf halber Strecke stehen geblieben ist. Halbwahrheiten sind manchmal schlimmer als krasse Lügen. Leider.”

Weitere Videos zum Thema Sexualaufklärung haben wir aber hier: https://harri-wettstein.de/pornoparodie/

Pornosucht, Peniswettbewerbe, multiple Orgasmen…

Pornosucht, Peniswettbewerbe, multiple Orgasmen und „Gangbang-Partys“…  in puncto Sexualität stehen die jungen Männer von heute unter einem enormen Erfolgsdruck: Wer ist besser im Bett? Wer kann am längsten? Wer hatte schon die meisten Sexualpartner? Schon vor dem „ersten Mal“ verbringen die Jugendlichen oft Stunden vor kostenlosen Pornoseiten, die ungefiltert und allgemein im Internet zugänglich sind. Doch gehört dies alles wirklich zum Erwachsenwerden dazu?
Nein! Sagt der Schweizer Philosoph Harri Wettstein und zeigt mit seinem neuen, romanhaft angelegten Sexualratgeber

Den Geheimcode des Körpers kennen

Grundlagen der Sexualökologie. Für junge Frauen und Männer

 ISBN 978-3-8280-2997-2

wie wichtig eine ehrliche und wahrhaftige Sexualaufklärung für die Jugend ist. Er propagiert einen neuartigen Umgang mit der Sexualität sowie natürliche Verhütungsmethoden jenseits der Pille. Dabei geht es vor allem darum, Lösungen zu finden, die im Einklang mit Körper und Natur stehen. Wettstein stellt in seinem Werk allgemein verkündete Normen in Frage und bietet neue Lösungen für eine sichere, ökologische Verhütung.

Der in Zürich geborene Autor lebt seit 1977 in der Westschweiz (Romandie). Er ist Vater zweier erwachsener Kinder, Philosoph, Projektleiter und habilitierter Psychologe. Durch seine Partnerin Christine Bourgeois, die lange Zeit in der Forschungsgruppe zur symptothermalen Methode tätig war und seit mehr als 20 Jahren als zertifizierte Zyklusberaterin nach INER (Institut für natürliche Empfängnisverhütung Dr. Rötzer, Österreich) fungiert, kam er erstmals mit der symptothermalen Methode in Kontakt.

Wettstein engagiert sich seit 1999 für die symptothermale Methode (ökologische Empfängnisregelung oder NFP), zudem ist er Autor didaktischer Schriften wie „SymptoTherm Basic: Wenn Sex und Fruchtbarkeit Freundschaft schließen“, auf sympto.ch vertrieben. Diese Webseite bietet Forum für alle interessierten Frauen und auch Männer, die sich mit der natürlichen Verhütung auseinandersetzen und sie als eine echte, vernünftige und ökologische Alternative zum Hormon-Mainstream anerkennen. Nützliche Tipps, aber auch didaktisch ausgereifte Smartphone-Apps leiten hier den Weg zu einem gründlichen Verständnis des weiblichen Zyklus.

Gern senden wir Ihnen ein kostenloses Rezensionsexemplar der Neuerscheinung zu, vermitteln für ein Interview den Kontakt zum Autor und stellen Ihnen das Cover sowie Verlosungsexemplare zur Verfügung..

Verlagsmeldung – Frieling-Verlag Berlin – Mai 2012

Neuerscheinung:

Den Geheimcode des Körpers kennen – Grundlagen der Sexualökologie für junge Frauen und Männer
Berlin, 15. Februar 2012. Unter dem Titel „Den Geheimcode des Körpers kennen“ hat der Schweizer Autor Harri Wettstein ein Buch im Frieling-Verlag Berlin veröffentlicht. In dem Werk spricht er sich gegen die Verwendung der Pille aus. Wettstein propagiert die symptothermale Methode als eine alternative Art der Empfängnisverhütung, mit der komplett auf Chemie verzichtet wird. Der romanhaft angelegte Ratgeber lädt vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ein, sich bewusst und nachhaltig auf Körper und Seele einzulassen, um so auf „natürliche Weise“ zu verhüten.

Wer den „Geheimcode des Körpers“ knackt, kann sein Dasein aus eigener Kraft mit Sinn und Glück füllen und im Einklang mit der Natur leben. Das wollen Sandra und Timmy, die beiden jungen Helden des Werks, zwei Menschen zwischen Pubertät und Erwachsenwerden. Sie möchten mehr wissen, stoßen jedoch in
Familie, Schule und Medien auf scharfe Grenzen. Dann aber entdecken sie ein Buch, das sie konsequenter und wahrhaftiger über ihr Sexualleben aufklärt, als das jahrelanger Schulunterricht je geschafft hat. Harri Wettstein stellt allgemein verkündete Normen in Frage, bietet neue Lösungen für eine sichere, ökologische Verhütung und setzt alles daran, junge Menschen in ihrem Wissen und Selbstvertrauen zu stärken. In der Verbreitung der Sexualökologie sieht Wettstein eine zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft. Der in Zürich geborene Autor lebt seit 1977 in der Westschweiz (Romandie). Er ist Vater zweier erwachsener Kinder, Philosoph und Schriftsteller. Seit 1999 engagiert er sich für die symptothermale Methode (ökologische Empfängnisregelung oder NFP). Harri Wettstein ist Autor didaktischer Schriften wie „SymptoTherm Basic: Wenn Sex und Fruchtbarkeit Freundschaft schließen“, auf sympto.ch vertrieben, der führenden Homepage für die Zyklusbeobachtung und -auswertung.

Harri Wettstein: Den Geheimcode des Körpers kennen – Grundlagen der Sexualökologie
ISBN 978-3-8280-2997-2
Rezensionsexemplare können beim Verlag angefordert werden.
Pressekontakt:
Frieling-Verlag Berlin | Annika Röpke
Rheinstr. 46 | 12161 Berlin | Tel.: 0 30/766 99 90 | Fax: 0 30/7 74 41 03 E-Mail: a.roepke@frieling.de |
www.frieling.de

Beitrag zur Sexualaufklärung im Bürgerdialog

Wie wollen wir lernen? Bundeskanzlerin Merkel fordert im Zukunftsdialog zu Vorschlägen über den Dialog in Deutschland auf. Zum Thema “Selbstverantwortliche Lebensgestaltung” äußerte sich auch Prof. Dr. Harri Wettstein mit einem klaren Bekenntnis zu mehr Aufklärung im Bereich der Sexualität an Schulen:

“Die Sexualaufklärung steckt im Bereich des Frauenzyklus trotz BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) landesweit in tiefstem Mittelalter: Es herrscht immer noch das Vorurteil, natürlich verhüten sei “kompliziert” und “unsicher”. Das pure Gegenteil ist die Wahrheit!

Die Zyklusbeobachtung nach der NFP (die kondomfreundliche symptothermale Methode, www.sympto.de) wird jungen Mädchen in der Schule nicht beigebracht, obwohl es sehr einfach wäre, diese Kompetenz im Biologieunterricht schon morgen zu üben. Dadurch hätten die Mädchen eine echte Alternative zur Hormonverhütung. Diese natürliche Alternative wird gegenwärtig von den Ärzten auch bei gestandenen Frauen praktisch nie erwähnt. Das wohlinformierte Patienteneinverständis wird in dieser Hinsicht mit Füssen getreten.

Die Auswirkungen dieses Wissens sind enorm:

a) Die Mädchen werden ihren Körper viel mehr schätzen und sich deshalb viel eher vor verfrühtem GV schützen.
b) Es wird weniger Abtreibungen geben (und nicht mehr, wie die Sexualaufklärung, die dieses Wissen nicht vermittelt – vermitteln will, behauptet).
c) Die Paarbeziehung wird auf ein neues Fundament gestellt, da die symptothermale Methode immer ein Weg zu zweit ist.
d) Die ganze Gesellschaft wird kinderfreundlicher, weil die Frauen wieder zu ihrem Körper zurückgefunden haben; es wird wieder etwas mehr Kinder geben.
e) Last but not least: Die Frauenkörper und die Gewässer werden nicht mehr durch künstliche Hormone verschmutzt.”

Zum Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin