Beitrag zur Sexualaufklärung im Bürgerdialog

May 4, 2012

Wie wollen wir lernen? Bundeskanzlerin Merkel fordert im Zukunftsdialog zu Vorschlägen über den Dialog in Deutschland auf. Zum Thema “Selbstverantwortliche Lebensgestaltung” äußerte sich auch Prof. Dr. Harri Wettstein mit einem klaren Bekenntnis zu mehr Aufklärung im Bereich der Sexualität an Schulen:

“Die Sexualaufklärung steckt im Bereich des Frauenzyklus trotz BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) landesweit in tiefstem Mittelalter: Es herrscht immer noch das Vorurteil, natürlich verhüten sei “kompliziert” und “unsicher”. Das pure Gegenteil ist die Wahrheit!

Die Zyklusbeobachtung nach der NFP (die kondomfreundliche symptothermale Methode, www.sympto.de) wird jungen Mädchen in der Schule nicht beigebracht, obwohl es sehr einfach wäre, diese Kompetenz im Biologieunterricht schon morgen zu üben. Dadurch hätten die Mädchen eine echte Alternative zur Hormonverhütung. Diese natürliche Alternative wird gegenwärtig von den Ärzten auch bei gestandenen Frauen praktisch nie erwähnt. Das wohlinformierte Patienteneinverständis wird in dieser Hinsicht mit Füssen getreten.

Die Auswirkungen dieses Wissens sind enorm:

a) Die Mädchen werden ihren Körper viel mehr schätzen und sich deshalb viel eher vor verfrühtem GV schützen.
b) Es wird weniger Abtreibungen geben (und nicht mehr, wie die Sexualaufklärung, die dieses Wissen nicht vermittelt – vermitteln will, behauptet).
c) Die Paarbeziehung wird auf ein neues Fundament gestellt, da die symptothermale Methode immer ein Weg zu zweit ist.
d) Die ganze Gesellschaft wird kinderfreundlicher, weil die Frauen wieder zu ihrem Körper zurückgefunden haben; es wird wieder etwas mehr Kinder geben.
e) Last but not least: Die Frauenkörper und die Gewässer werden nicht mehr durch künstliche Hormone verschmutzt.”

Zum Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin

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