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“Leben- und Sterbenkönnen”

Zum Pressetext: Leben- und Sterbenkönnen

Rezension  zu “Leben – und Sterbenkönnen”
Das Gegenüber der Befürworter der aktiven Sterbehilfe (der Pro-Choice-Verfechter bzw. der Vertreter des Autonomiedenkens) und ihrer Gegner (der Right-to-life-Verfechter mit Integrationsdenken) stellt die Grundlage der Analyse dar, die mit Hilfe einer philosophisch geschulten analytischen Denkweise eine Begründung für einen Gesetzesvorschlag bietet, der zur Zeit noch als „utopisch” bezeichnet wird. Dieses Gegenüber nimmt der Autor zur Basis seiner umfangreichen Recherche zur Problematik „Euthanasie”, wobei auf ca. 870 Seiten nahezu alle Gedanken und Argumente angesprochen werden, die mit dieser oder ähnlichen Fragestellung in Beziehung stehen.
Es werden… (Hier als pdf herunterladen)
Prof. Dr. med. Oehmchen, in: Rechtsmedizin, Bd. 8, Heft 3, April 1998

„Wettstein handhabt das Deutsche, wie es in der Philosophie selten geworden ist … Er hat seine Erkenntnisse nicht nur aus Büchern gewonnen, sondern auch aus eigener Anschauung. – Monatelang arbeitete er als Hilfspfleger im Palliativhospiz von Rive-Neuve bei Montreux. Natürlich kam er nicht darum vorbei, auch Kommentare zur umfangreichen Fachliteratur abzugeben, aber sie werden wohltuenderweise in die Fussnoten verbannt. Trotz seines unakademischen Zuschnitts wurde das Buch 1995 von der Universität Lausanne (Fakultät für soziale und politische Wissenschaften) als Habilitationsschrift angenommen. „Es hat mir einen derartigen Respekt eingejagt, dass ich verstummt bin”, schrieb der Basler Philosoph Hans Saner: „Es ist ein Standardwerk, an dem man in Zukunft nicht vorbeikommen wird.”
Joachim Jung, Süddeutsche Zeitung, 3.September 1997

„… (Die Philosophen) scheinen die brennenden Zeitfragen lieber anderen zu überlassen zu wollen: „Es sind vorwiegend Psychologen, Politologen oder Journalisten, die zu Zeitfragen Stellung nehmen oder provokante These aufstellen. Die Philosophen schreiben leiber abgeschottet von der Welt und bekämpfen sich untereinander.” Wettstein dagegen möchte nicht im Elfenbeinturm eingesperrt bleiben. Um daraus auszubrechen, hat er … einen offenen Brief an Ronald Reagen unter dem Titel „Diagnose Alzheimer” geschrieben, um für die von ihm propagierte Patientenverfügung zu werben.”
Anne Rüfer, Die Weltwoche, 3. April 1997

„Die Mannigfaltigkeit des Inhalts erlaubt es nicht, das Buch auf einen einfachen Nenner zu bringen. Das Mitempfinden des Autors für die schwer Leidenden durchzieht es auf berührende Weise….”
Prof. Adolf Laufs, Neue Juristische Zeitschrift, Heft 12, 1996

„Wettstein fordert nicht weniger als eine neue Sterbekultur. Als logische Ergänzung zum „besussten Leben” … sei bewusstes Sterben, bewusstes Hinüberbegleiten zu einem Thema geworden, mit dem sich Psychologie, Esoterik, Medien, Volkshochschulen, Literatur u.a., leider aber noch kaum Medizin, Politik und Gesetzgeber, befassen. Letzteren will Wettstein mit seinem sehr lesenswerten Buch neue Entscheidungsgrundlagen liefern. Wer sich durchlesen mag, findet eine stellenweise brillante Auseinandersetzung mit den „letzten Dingen”. Dass sein Buch „Leben- und Sterbenkönnen” in praktische Anregungen zu einer Kunst des Sterbens führt, dürfte besonders SterbegegleiterInnen interessieren.”
Andreas Hostettler, AIDS –Infothek 2/96

„Wer sich mit den theoretischen Grundlagen des Lebens und damit der Menschenwürde bis hin zu den letzten Abschnitten des irdischen Daseins wissenschaftlich beschäftigen möchte, wird hier ein absolutes Standardwerk der philosophischen Diskussion mit reichlichem Gedankengut finden…”
Werner Kraus, Altenpflege, März, 1999

Zu: Qui fixera le jour et l‘heure? Lettre ouverte à Ronald Reagan, atteint de la maladie d‘Alzheimer, Ed. de l‘Aire, CH-Vevey, 1996

„Wettstein nous encourage à regarder lucidement la fin de notre vie et nous angage à nous y préparer mentalement et spirituellement: is propose, par exemple, la pratique du jeûne tout au long de la vie comme une préparation à ce qu‘il appelle le jeûne terminal. Un petit livre stimulant qui relance de manière originale le débat sur le testament biologique et les directives anticipées.”
Cosette Odier, aumônière, Infokara no 44, décembre 1996

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