Orgasmus der Frau

Was man so hört und liest über den Orgasmusreflex der Frau

Der Orgasmusreflex der Frau unterscheidet sich von dem des Mannes. Er geht mit einer Vielzahl von rhythmischen Muskelkontraktionen einher, wobei im weiblichen Körper zum Zeitpunkt des Orgasmusreflexes, aber schon voher und nachher, die Hormone Oxytocin und Prolaktin ausgeschüttet werden. Dadurch erfolgt der Orgasmusreflex bei Frauen in vielen Fällen nur dann, wenn bestimmte erogene Zonen stimuliert werden: kann dadurch ein multipler Orgasmus entstehen?

Aufgrund der zahlenmäßig wenigen Nerven in der Scheidewand benötigen manche Frauen eine zusätzliche Stimulation der Klitoris. Zudem ist der Orgasmusreflex bei Mann wie bei der Frau in seiner Intensität steigerungsfähig. Bei expliziter Befragung beschrieben einige Frauen die zusätzliche Stimulation ihrer erogenen Zonen als weitaus intensiver. Solche Statistiken und Verallgemeinerungen haben selbstverständlich nur eine begrenzte Aussagekraft über einzelne Individuen – hier die Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts.

Verschiedene Orgasmusreflexe der Frau?

Der Orgasmusreflex der Frau kann auf verschiedenen Wegen verlaufen. Darum wird in vielen Studien zwischen einem vaginalen und einem klitoralen Orgasmusreflex unterschieden. Der vaginale Orgasmusreflex gilt als ausgiebiger und stärker.
Die moderne Wissenschaft nimmt jedoch an, dass der Orgasmusreflex der Frau immer von der Klitoris ausgeht, da dieses weibliche Organ größer ist, als bisher angenommen. Die Nervenenden der Klitoris reichen bis in die Vagina der Frau hinein. Die Klitoris ist demnach ein großes Organ, von welchem nur ein kleiner Teil äußerlich sichtbar ist. Berichten zufolge erlebt ein Großteil der Frauen meist einen klitoralen Orgasmusreflex, welcher – laut dem Stand der Forschung – weitaus einfacher auszulösen sei. Behauptungen, dass der Orgasmusreflex allein durch vaginale Penetration nicht möglich wäre, bestehen ebenfalls.

Erlangen des Orgasmusreflexes der Frau

Mit steigendem Alter wächst bei vielen Frauen die Chance auf einen Orgasmusreflexes. Hierbei spielt die mit den Jahren ansteigende sexuelle Erfahrung eine signifikante Rolle. Dies liegt daran, dass Frauen erst mit der Zeit und der daraus resultierenden Vertrautheit herausfinden, was sie sexuell stimuliert. Bei Befragungen zum Orgasmusreflex der Frau berichten die meisten individuelle und unterschiedliche Erlebnisse. Dabei schildern viele Frauen, dass sie sich selbst zu sehr unter Druck setzen, um beim Geschlechtsakt mit dem Partner zu einem sexuellen Höhepunkt zu gelangen. Durch diese Stimmung gelingt es ihnen oft nicht, das gewünschte Ziel zu erreichen. Daher berichten viele Frauen von Orgasmusproblemen. Eine vertraute und entspannte Atmosphäre und Umgebung ist mehrere Frauen von besonderer Relevanz, um zu einem Orgasmusreflex zu kommen. Wenn sie sich gestresst, abgelenkt oder unwohl fühlen, können sie meist nicht zum erwünschten Orgasmus gelangen.
Ander Frauen berichten wiederum von der Beeinträchtigungen des sexuellen Lustgefühls oder Verlangens durch Verhütungsmittel wie Verhütungsring, Verhütungsstäbchen und Pille. Obwohl heutzutage viele hormonelle Verhütungsmittel sehr gering dosiert sind, können sie unangenehme Nebenwirkungen verursachen, die sich negativ auf das sexuelle Verlangen auswirken, weswegen der Orgasmusreflex der Frau schwieriger zu erlangen ist. Das ist ein wichtiger Grund mehr, die symptothermale Alternative zu wählen und die künstlichen Hormone abzusetzen. Mehr dazu in Den Geheimcode des Körpers kennen.

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