Hormonspirale

HormonspiraleDie Verhütung mittels Hormonspirale, der Name deutet es an, ist eine Form der hormonellen Verhütung. Das künstliches Hormon abgebende Intra-Uterin-System (IUS) wirkt wie alle anderen künstlichen Hormonpräparate. Diese Wirkung besteht vor allem darin, dass der Eisprung abgewürgt wird. Das Lebenselixier am Muttermund (Gebärmutterhalsschleim) wird für die Spermien zu einer undurchdringlichen, klebrigen Masse und der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), in dem sich ein Embryo einnisten könnte, wird unterdrückt. Wir favorisieren die Verhütung ohne Hormone.

Steckbrief Hormonspirale

Besonders beliebt unter den Grünen Politikerinnen

Rezeptpflichtig: Ja
Anspruch an die Anwenderin: sehr gering
Pearl-Index: ca. 0,16 (sicher)
Kosten: ca. 280-350€
Besonderheiten: Nur bei Arztbesuch, Verletzungsrisiko der Gebärmutter

Dieses Präparat ist besonders in China verbreitet, um die dortige Ein-Kind-Familienpolitik durchzusetzen.

Ich zitiere aus der Bayer Schering Health-Care-Broschüre:

„Intra-Uterin heisst in der Gebärmutter und ist ein T-förmiges Kunststoffröhrchen, das ein Gestagen-Reservoir enthält. Es wird von der Ärztin in die Gebärmutter eingelegt. Dort setzt es bis zu 5 Jahre minimale Hormonmengen frei. Vor der Einlage ist vor allem jungen Frauen ein Chlamyden-Abstrich zu empfehlen.“

Was verschwiegen wird: Die Frau muss regelmäßig zur Kontrolle, um sicherzugehen, dass sich die Spirale nicht durch die Gebärmutterwand gebohrt hat. Auch kommt es unter der Hormon- und vor allem unter der Kupferspirale zu Eileiterschwangerschaften, die das Leben der Frau gefährden.

Die Monatsblutung wird meistens immer schwächer und verschwindet bisweilen sogar. Dafür treten bei vielen Frauen Zwischenblutungen auf. Die Broschüre behauptet, dass die Hormonspirale „die Fruchtbarkeit“ nicht beeinträchtigt. Tatsache ist, dass die Muttermundkrypten, wo der Lebenssaft für die Spermien produziert wird, durch jahrelange Einwirkung durch künstliche Hormone austrocknen und die Fruchtbarkeit vermindern. Ex-Hormonfrauen, die mit der symptothermalen Methode beginnen, um ein Kind zu bekommen, spüren und sehen meistens kein „Lebenselixier“ mehr – wie wir den Zervikalschleim in unserer Fachsprache umbenannt haben.

Sogar während der Stillzeit soll seine Verwendung gesichert sein. Dass damit der Säugling auch einiges von den künstlichen Hormonen abbekommt, kümmert die Bayer-Schering-Broschüre nicht weiter. Auf sympto existiert ein spezielles Stillprogramm, das bestens ohne Temperaturmessung funktioniert und die Verhütung während der ganzen Stillzeit garantiert.

Eine Westschweizer Grüne Politikerin – sie ist sogar Nationalrätin in Bern (sie hat also den Status einer Bundestagsabgeordneten) – sagte mir einmal rundheraus, dass die Hormonspirale weniger künstliche Hormone in die Gewässer abgäbe als die Pillenprodukte, die unter den Fischen ihr Unwesen treiben und die männlichen Fische verweiblichen. Dass aber die Hormonspirale permanent künstliche Hormone in den Körper abgibt, schien ihr unbedenklich…. Gegen die zweite Tunnelröhre am Gotthard zu kämpfen bringt politisch mehr ein als die Bevölkerung gegen die bedenkliche Zunahme der künstlichen Hormone im Genfersee wachzurütteln. Auch Greenpeace schläft.

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